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Grabmal Schmitz
Flur 42, 31

„Schmitz, mit Gott erbaut“, nannte man zum Unterschied zu vielen anderen Trägern des gleichen Familiennamens Carl Schmitz. Er war Sohn eines Glasers und hatte das Maurerhandwerk von Anfang an gelernt. Eine Reihe der von ihm errichteten Wohnhäuser sind noch heute zu sehen, so beispielsweise in der Heinrichsallee zwischen Gasborn und Promenadenstraße. Das erste Haus an der Ecke wurde 1886 als eigenes Wohnhaus mit Atelier erbaut. An der Fassade ist übrigens der Sinnspruch, den man zu seinem Namen setzte, noch heute zu lesen.

Carl Schmitz war 36 Jahre lang Stadtverordneter von Aachen und daher an vielen Entscheidungen des Stadtrates beteiligt gewesen. Zusammen mit seiner Frau Pauline Bohlen hatte er vier Kinder. Zwei Töchter gingen ins Kloster, die älteste, Maria, wurde Oberlehrerin und engagierte sich besonders für die katholische Frauenbewegung. Ihr Lebenswerk war der Verein katholischer deutscher Lehrerinnen und der Hildegardis-Verein als Verband katholischer Akademikerinnen.

Der nach dem Vater benannte Sohn Karl studierte Medizin und eröffnete in seinem Elternhaus eine Praxis für Allgemeinmedizin.

Das Grabdenkmal aus rotem Sandstein hat die Form eines Bildstocks. Auf einem eigenwillig geschweiften Sockel steht eine schlichte rechteckige Stele, die ein in einer rechteckigen Nische angebrachtes Kreuzigungsrelief zeigt. Die angedeuteten seitlichen Pilaster und die  angearbeiteten Voluten sowie das auf zwei schlichten Konsolen ruhende Dach mit geschwungenen Graten lassen an Entwurfsvorlagen aus der Renaissance denken.

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Förderkreis Ostfriedhof e.V., Wolfgang Berg, Wilmersdorfer Straße 53, 52068 Aachen